Businessplan: Mühselige Pflichtübung oder sinnvolle Aufgabe? - Coactiv Consulting
coactiv-Businessplan Mühselige Pflichtübung oder sinnvolle Aufgabe
29. Juni 2015

Oftmals wird der Businessplan als Teil der lästigen bürokratischen Pflichten angesehen, den die Gründung der eigenen Physiotherapie-Praxis mit sich bringt. Schließlich wissen Sie doch ganz genau, was Sie vorhaben – und jetzt sollen Sie das Ganze für die Bank noch einmal fein säuberlich zu Papier bringen? Aber spätestens bei der konkreten Arbeit am Businessplan fällt dann den allermeisten doch auf, dass einige Details der Unternehmensplanung bislang noch nicht hinreichend konkretisiert waren. Wie groß ist genau der potenzielle Zielmarkt? Welche Wettbewerber sind bereits erfolgreich am Markt etabliert? Gab es in letzter Zeit Neugründungen von Physiotherapie-Praxen und wie erfolgreich verliefen diese? Schon bei dieser Analyse des Zielmarktes wird oft deutlich, dass sich Existenzgründer in der Physiotherapie allzu oft eher vom „Prinzip Hoffnung“ als von einer fundierten Analyse leiten lassen. Dies gilt in umso stärkerem Maße, wenn es um die konkrete Finanzplanung für die besonders kritischen ersten Jahre der Praxisgründung geht.

Branchenkenntnisse sind bei der Erstellung eines Businessplans unverzichtbar

Die Finanzplanung für die ersten Jahre der Selbstständigkeit erfordert von Physiotherapeuten Fähigkeiten, die nicht unbedingt einen Schwerpunkt der eigenen Ausbildung darstellten. Egal ob es sich um einen Handwerksbetrieb handelt, ein Modegeschäft oder eben um die Praxis eines Physiotherapeuten, eines gilt immer: Seinen Beruf exzellent zu beherrschen und eine Geschäftsgründung zu planen, sind zwei grundverschiedene Dinge.  Die Unterstützung einer kompetenten Unternehmensberatung mit nachgewiesenen Branchenkenntnissen zahlt sich in jedem Fall aus. Wie gründlich Sie sich auch bemühen, in der Finanzplanung keine Kosten zu übersehen und die Umsätze richtig einzuschätzen- besser ist der Rat eines erfahrenen Profis, der schon zahlreiche Gründungen begleitet hat!

Warum ein Standard-Businessplan eine schlechte Idee ist

Die schlechteste Idee ist es aber mit Sicherheit, sich irgendwelche Businessplan-Vorlagen aus dem Internet herunter zu laden. Die Entscheider, die über Ihre Kredit– oder Förderanträge den Daumen heben oder senken, kennen diese Vorlagen! Das Problem besteht weniger darin, dass alle diese Vorlagen etwa schlecht oder unbrauchbar wären. Das ist mit viel Glück nicht der Fall, es gibt wie immer im Leben solche und solche. Das eigentliche Problem besteht vielmehr darin, dass Sie mit der Verwendung einer solchen Vorlage ein fatales Signal aussenden. Sie geben sich als jemand zu erkennen, der Schwierigkeiten gerne aus dem Weg geht und stets die bequemste statt der besten Lösung sucht. Das ist keine Charaktereigenschaft, die Geldgeber bei einem Existenzgründer gerne sehen!

Selbstkontrolle ist wichtig!

Nur wer von Anfang an eine solide Finanzplanung für seine Praxis erstellt, kann später kontrollieren, ob er seine Etappenziele erreicht hat. So können Fehlentwicklungen frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Kein professioneller Marathonläufer kann ohne Marschtabelle und den ständigen Abgleich mit den Zwischenzeiten erfolgreich sein. Deswegen arbeiten professionell eingestellte Physiotherapeuten beim Erstellen der Marschtabelle mit einem erfahrenen Unternehmensberater zusammen, der das Metier genau kennt. Eine wirklich gute Idee, auch für Sie!

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